Abstract
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LASIK-induzierte hintere Glaskörperabhebung
Mirshahi A.1,2, Gerhardt D.1, Terzi E.1, Kasper T.1, Kohnen T.1 1Universitäts-Augenklinik Frankfurt/Main; 2Augenzentrum Recklinghausen
Hintergrund: Vitreoretinale Komplikationen treten bei Laser-in-situ-Keratomileusis sehr selten auf. Als mögliche Ursache werden zum einen der Anstieg des intraokularen Druckes durch den Saugring und die Bulbus-Verformung und zum anderen der Excimerlaser-Schockwelle während der Ablation diskutiert. Das Ziel dieser Arbeit war die Beurteilung der Auswirkung der LASIK auf den Glaskörper (GK). Methode: In einer prospektive Studie wurden bei 28 myopen Augen (15 Pat., mittl. Alter 36 J., 5 männl., 10 weibl.) unmittelbar vor und eine Woche nach einer LASIK Ultraschall-Untersuchungen des Bulbus (B-Scan) durchgeführt. Insbesondere das Vorhandensein, Ausmaß und die Lokalisation einer hinteren Glaskörperabhebung wurde untersucht. Das mittlere sphärische Äquivalent (SÄ) lag bei -4,9 dpt (-2,38 -8,38), mittlere Achsenlänge 25,02 mm (23,94 26,79). Ergebnisse: Präoperativ lag bei 21 Augen keine hintere GK-Abhebung vor. Bei 5 Augen aus dieser Gruppe (3 Patienten, 23,8%) konnte postoperativ eine unvollständige hintere GK-Abhebung festgestellt werden. Acht Augen (28,6%) hatten bereits präoperativ ein partielle Glaskörperabhebung, und bei einem Auge aus dieser Gruppe wurde postoperativ eine Zunahme der Abhebung beobachtet. Die Achsenlänge und das SÄ lag bei 4 der betroffenen Augen deutlich höher als im Durchschnitt.
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