Abstract
Abstract
Ballistischer CTLA4 und IL-4 Gentransfer in das Unterlid verlängert das Überleben orthotoper Hornhauttransplantate bei der Maus
Hoffmann F.1, Zhang E.-P.1, Franke J.2, Schroff M.3, Junghans C.3, Wittig B.4 1Augenklinik und 2Institut für Nuklearmedizin, Universitätsklinikum Benjamin Franklin (UKBF), 4Institut für Molekularbiologie und Bioinformatik, Freie Universität Berlin; 3Mologen AG, Berlin
Hintergrund: Untersuchung der Abflußwege vom Auge und Manipulation der Lymphdrainage nach Hornhauttransplantation der Maus Methode: Für Tracer-Untersuchungen wurde 99mTC kolloidales Albumin Nanocoll® verwendet. Die Radioaktivität wurde in den Augen, den submandibulären Lymphknoten, der Milz, der Leber und dem Blut 24 Stunden nach subconjunctivaler, intracornealer, Vorderkammer-, intravenöser und subcutaner Unterlid- oder Oberlidinjektion gemessen (jeweils n=6). Bei drei Gruppen wurde der linke submandibuläre Lymphknoten 7 oder 21 Tage oder beide Lymphknoten 7 Tage vor Nanocollinjektion entfernt. Acht Gruppen von BALB/c Mäusen erhielten Hornhauttransplantate von C3H Mäusen, drei dieser Gruppen hatten, wie oben angegeben praeoperativ eine Lymphadenektomie, drei andere Gruppen wurden mit einem ballistischen Gentransfer mit Vector CTLA4+IL-4 in das Bein oder das Unterlid behandelt. Ergebnisse: Es wurden folgende relative Radioaktivitätsmeßdaten in Leber, Milz und ipsilateralem Lymphknoten erhoben: 91.9%, 6.6% und 1.2% nach Vorderkammerinjektion, 26.8%
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