Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
DOG Information
   DOG Information
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Ablauf der Tagung 2003
   General overview of congress
Lageplan der Räumlichkeiten
   Map of Congress Center
Wissenschaftliche Themen
   Scientific topics
Symposien
   Symposia
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Accompanying program
Arbeitssitzungen
   Working sessions
Rahmenprogramm
   Social program
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Industrieaussteller
   Commercial exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Impressum



DOG Homepage


Abstract
Abstract

Botulinumtoxininjektion zur Behandlung der Oberlidretraktion bei endokriner Orbitopathie

Dintelmann T., Sold J.
Universitätsaugenklinik Würzburg

Hintergrund: Die Oberlidretraktion im Rahmen der endokrinen Orbitopathie stellt durch die konjunktivale und korneale Exposition sowohl ein medizinisches wie auch ein ästhetisches Problem dar. Ziel dieser Studie ist die Evaluierung des Effektes von Botulinumtoxininjektionen zur Senkung des Oberlids.
Methode: In diese prospektive Studie wurden 13 Augen von 8 Patientinnen mit Oberlidretraktion im Alter von 28-51 Jahren eingeschlossen. Es wurden 5-15 IE Botulinumtoxin A (Botox®) transkonjunktival in den Musculus levator palpebrae injiziert. Wir untersuchten die Stellung des Oberlids, das Auftreten von Nebenwirkungen und die Zufriedenheit der Patientinnen.
Ergebnisse: Eine Verbesserung der Oberlidretraktion um 1 bis 4 mm zeigte sich bei 9 von 13 Augen. Bei der 4-Wochenkontrolle war der Limbus bei 7 Augen vom Oberlid bedeckt. Doppelbilder oder ein Effekt auf die Tränensekretion wurden nicht beobachtet. Bei 2 Augen zeigte sich eine passagere Ptosis. Ein Lidschlussdefizit trat bei 9 Augen auf oder nahm um 0,5-2 mm zu. Bei 2 Augen wurde nach 4 Wochen eine wiederholte Injektion und bei 2 Augen eine Lidoperation durchgeführt. 5 von 8 Patientinnen waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Schlussfolgerungen: Insbesondere bei milder Oberlidretraktion und bei Patienten, die einer Operation ablehnend gegenüberstehen, bietet sich die Injektion von Botulinumtoxin A als wenig invasive Massnahme an. Schwere Komplikationen sind selten


Zurück | Back