Abstract
Abstract
Myopie-Korrektur mittels wellenfrontgeführter PRK
Wyględowska-Promieńska D., Majlinger R. Augenklinik der schlesischen Akademie für Medizin
Hintergrund: Nach herkömmlicher photorefraktiver Hornhautchirurgie ist mit der Zunahme der optischen Aberrationen zu rechnen. Das Ziel dieser Arbeit war die Einschätzung der Effektivität von wellenfrontgeführter PRK in der Myopie-Korrektur. Methode: In einem Eingriff wurde die Myopie und Wellenfrontaberrationen bei 30 Augen von 30 Patienten im Alter 25-40 Jahre mittels PRK korrigiert. Das sphärische Äquivalent betrug präoperativ von -2,0 bis -4,0 dpt. Bei allen Patienten wurden die Wellenfrontaberrationen höhere Ordnung (WASCA von Aesclepion Meditec), der bestkorrigierten Visus, Refraktometrie und Pachymetrie vor und nach dem Eingriff untersucht. Die Kontroluntersuchung erfolgte am 7.Tag und in 1,3,6 Monat postoperativ. Die postoperativen Wellenfrontaberrationen wurden mit einer Kontrollgruppe, wo Myopie mit herkömmlicher PRK korrigiert wurde, verglichen. Ergebnisse: Die Aberrationen höhere Ordnung waren kleiner als in der Kontrollgruppe. Der bestkorrigierte Visus war postoperativ bei Mehrheit der Patienten um 1-2 Reihen auf Snellenscher Tafel besser als präoperativ. Schlussfolgerungen: Wellenfrontgeführte PRK ist eine effektive Methode zur Korrektur der niedrigen Myopie. Der Hauptvorteil dieses Verfahrens ist Verminderung der Wellenfrontaberrationen höhere Ordnung im Vergleich zur herkömmlichen PRK.
Zurück | Back
|