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Abstract
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Torische Intraokularlinsen zur Korrektur eines hohen Astigmatismus nach perforierender Keratoplastik
Viestenz A., Küchle M., Seitz B., Langenbucher A. Augenklinik mit Poliklinik, Universität Erlangen-Nürnberg
Hintergrund: Die Kataraktextraktion mit Implantation einer torischen Intraokularlinse (IOL) stellt bei vorliegender Linsentrübung eine Alternative zur Brillen- bzw. Kontaktlinsenkorrektur oder refraktiven Chirurgie (Keratotomie, PRK, Lasik) bei hohem Astigmatismus nach perforierender Keratoplastik dar. Methode: Nach regulärer Phakoemulsifikation wurde bei 5 Augen mit hohem Astigmatismus nach perforierender Keratoplastik eine individuell angefertigte rücktorische IOL (MS 6116 silicone oder MP600TU PMMA, Dr. Schmidt, Deutschland) implantiert. Die Biometrie wurde mit dem IOL-Master (Zeiss, Deutschland), die Keratometrie mit dem Zeiss Ophthalmometer durchgeführt. Die IOL-Berechnung erfolgte mittels paraxialem Raytracing. Es wurden torische Linsen von -3,0 bis +15,0 D Sphäre und 5,0 bis 20,0 D Zylinder implantiert. Ergebnisse: Bei allen Patienten gelang die komplikationslose Implantation und intraoperative Ausrichtung der IOL. Das Transplantat blieb bei allen Augen klar. Der präoperative refraktive Zylinder von 4,0 bis 10,0 D konnte auf postoperativ 1,5 bis 4,0 D reduziert werden. Dem gegenüber blieb der keratometrische Astigmatismus von 4 bis 14,5 D gegenüber postoperativ 4,5 bis 13,75 D nahezu konstant. Die keratometrisch messbare Achse veränderte sich um maximal 5 Grad. Die bestkorrigierte Sehschärfe (präoperativ 0,1 bis 0,5) verbesserte sich bei allen Patient
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