Abstract
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Toxoplasmose Retinochorioiditis: Klinische Manifestation, Therapie und Ergebnisse
Lie A., Callizo J., Metzner S., Hartmann C., Torun N., Pleyer U. Klinik für Augenheilkunde, Charité Campus Virchow-Klinikum, Humboldt-Universität zu Berlin
Hintergrund: Die okuläre Toxoplasmose ist als häufigste Ursache der posterioren Uveitis weiterhin ein therapeutisch unbefriedigendes Krankheitsbild. Vor diesem Hintergrund stellen wir die klinischen Charakteristika, diagnostische Abklärung und die Behandlungsergebnisse bei einer konsekutiven Serie von Patienten mit okulärer Toxoplasmose vor. Methode: Zwischen 1998 bis 2002 behandelten wir unter 996 Patienten mit intraokularer Entzündung 104 Patienten mit aktiver, okulärer Toxoplasmose. Alle Patienten wurden nach einem standardisierten Protokoll diagnostiziert und sofern notwendig, die Diagnose durch Nachweis intraokular synthetisierter Antikörper bestätigt (n=74). Klinische Charakteristika, Therapieerfolg und unerwünschte Wirkungen wurden dokumentiert. Zusätzlich wurde bei einer Gruppe von Patienten mit aktiver zentraler retinochoroidaler Infektion das zentrale Gesichtfeld im Behandlungsverlauf verfolgt (n=24). Ergebnisse: Bei allen Patienten lagen akute, bei 47 Patienten rekurrierende Entzündungen mit retinochoroidaler Entzündung vor. Das Durchschnittsalter der Patienten lag bei 34 Jahren. Die initial eingesetzte Therapie mit Clindamycin (4 x 300 mg) wurde im allgemeinen gut toleriert, mußte jedoch bei 7 Patienten (6,7 %) aufgrund unerwünschter Wirkungen abgesetzt werden. Eine zeitlich begrenzte Corticosteroid-Therapie wurd
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