Abstract
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Chirurgische Behandlung vasoproliferativer Tumoren bei M. Coats
Feudner E., Gelisken F., Besch D., Bartz-Schmidt K. U. Universitats-Augenklinik, Abteilung 1, Tübingen
Hintergrund: In fortgeschrittenen Stadien des M. Coats kann es durch massive Exsudation zu intra- und subretinalen Lipidablagerungen und exsudativer Netzhautablösung kommen. Eine seltene Komplikation des M. Coats ist die Entwicklung sekundärer vasoproliferativer Tumoren. Wir berichten über das chirurgische Vorgehen und die Ergebnisse bei zwei Patienten mit M. Coats, bei denen eine exsudative Netzhautablösung und ein sekundärer vasoproliferativer Tumor kombiniert vorlagen. Methode: Wir berichten über zwei männliche Patienten im Alter von 9 und 30 Jahren, die sich erstmalig 2001 bzw. 2002 wegen zunehmender einseitiger Visusminderung vorstellten. Die Sehschärfe betrug 5/125 bzw. 5/100. Bei beiden Patienten wurde ein fortgeschrittener M. Coats mit massiven intra- und subretinalen Exsudaten, exsudativer Netzhautablösung und einem sekundären vasoproliferativen Tumor im inferioren Quadranten diagnostiziert. Die initiale Behandlung bestand jeweils in Kryotherapie und Laserphotokoagulation. Bei einem Patienten stieg die Sehschärfe daraufhin vorübergehend auf 20/200, bevor sie aufgrund der zunehmenden exsudativen Netzhautablösung wieder abnahm. Bei dem zweiten Patienten fiel die Sehschärfe im Rahmen einer zunehmenden Makulabeteiligung durch subretinale Lipidexsudate auf Fingerzählen ab. Wegen Fortschreiten der Krankheitsaktivität und weiter abnehmender Sehschärfe wurde fünf bzw. sechs Monate nach Erstvorstellung ein vi
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