Abstract
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Glutathion-S-Transferase in humanen Kataraktlinsen
Dawczynski J.1, Lupp A.2, Königsdörffer E.1, Augsten R.1, Blum M.3, Müller D.2, Strobel J.1 1Klinik für Augenheilkunde, 2Klinik für Pharmakologie, Friedrich-Schiller-Universität, Jena 3Klinik für Augenheilkunde, HELIOS-Hospital, Erfurt
Hintergrund: Glutathion-S-transferase (GST) könnte als Enzym am antioxidativen Schutzsystem der Linse beteiligt sein. Ziel der vorliegenden Arbeit war, GST in humanen Kataraktlinsen nachzuweisen. Desweiteren sollte der mögliche Einfluss von Diabetes mellitus mit untersucht werden. Methode: 58 humane Linsen mit einem mittleren Alter von 67,7 Jahren (n=22 Cat. corticonuclearis, n=36 Cat. matura; darunter 10 Diabetiker) wurden mit in die Untersuchungen einbezogen. GST wurde spektroskopisch durch Verbindung mit 1-Chlor-2,4 dinitrobenzen (CDNB) bzw. o-Dinitrobenzol zu Glutathion nach der Methode nach Habig bestimmt. Die statistische Auswertung erfolgte durch Mann-Whitney Test. Ergebnisse: Linsen mit maturer Katarakt zeigten im Vergleich zu Linsen mit Cat. Corticonuclearis einen signifikanten Abfall an GST (o-dinitrobenzol: 0.092±0.009 vs. 0.087±0.007 nmol/min, p=0.004; CDNB: 49.10±6.14 vs. 45.93±4.26 nmol DNB-GS/min, p=0.06). Weiterhin zeigten dunkelbraune Linsen einen signifikanten Abfall der GST-Aktivität verglichen mit hellbraunen Linsen (o-dinitrobenzol: p=0.005; CDNB: p=0.018). Hingegen konnten praktisch keine Unterschiede zwischen Linsen von Diabetikern und Nicht-Di
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