Abstract
Abstract
Therapie eines uvealen Effusionssyndroms mit therapeutischer Apherese
Ayertey H. D.1, Farvili E.1, Jordan J. F.1, Borberg H.2, Kirchhof B.1, Brunner R.1 1Zentrum für Augenheilkunde, 2Klinik I für Innere Medizin, Universität zu Köln
Hintergrund: Die Therapie des uvealen Effusionssyndrom ist oft unbefriedigend. Die therapeutische Apherese kann die rheologischen Eigenschaften positiv zu beeinflussen und damit auch den okulären Blutfluss verbessern. Methode: Wir berichten über den therapeutischen Verlauf eines 43-jährigen Patienten mit einem idiopatischen uvealen Effusionssyndrom mit kompletter Aderhaut/Netzhaut-Ablösung des linken Auges unter mehrfacher therapeutischer Apherese. Ergebnisse: Nach kontinuierlichem Visusverlust des linken Auges von 0,4 auf Handbewegung über 2 Monate durch eine hochblasiger Aderhauteffusion mit teilweisem Kontakt zur Linsenrückflaeche wurden wiederholt therapeutische Apheresen durchgeführt. Bereits nach den ersten Behandlungen konnte eine Rückbildung der Effusion beobachtet werden. Nach ca. 9 Monaten wurde eine Visusverbesserung des linken Auges von Handbewegung auf 1/25 festgestellt, nachdem die Aderhaut/Netzhaut am hinteren Pol wieder teilweise anlag. Eine Computerperimetrie konnte zu diesem Zeitpunkt erstmals durchgeführt werden und ergab einen mean defect von 23,4. Unter fortgesetzter therapeutischer Apherese legten sich Aderhaut und Netzhaut vollständig an und eine Visusverbesserung auf 0,4 konnte erreicht werden. Darü
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