Abstract
Abstract
Komplikationen und Immunsuppression bei anteriorer Uveitis bei juveniler idiopathischer Arthritis
Mingels A.1, Hudde T.2, Heiligenhaus A.1 1Augenabteilung am St. Franziskus Hospital Münster; 2Universitätsaugenklinik, Universität Duisburg-Essen
Hintergrund: Die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) zählt zu den häufigen Ursachen einer anterioren Uveitis im Kindesalter. In dieser Studie wurden die epidemiologischen Daten, die Komplikationen und die immunsuppressive Therapie von JIA-assoziierter Uveitis und idiopathischer anteriorer Uveitis verglichen. Methode: Retrospektive Untersuchung von Kindern mit anteriorer Uveitis bei JIA (n=50) und idiopathischer anteriorer Uveitis ohne assoziierte Erkrankungen (IAU; n=34). Analysiert wurden Diagnosestellung, epidemiologische Daten, Komplikationen, medikamentöse und operative Therapie und Visusverlauf. Ergebnisse: Die Diagnose erfolgte in der JIA Gruppe meist durch die Screening-Untersuchung (n= 35), in der IAU Gruppe häufig wegen Uveitissymptomen (n= 28). Im Gegensatz zur IAU manifestierte sich die Uveitis bei JIA häufiger schon vor dem 4. Lebensjahr. Komplikationen waren in der JIA Gruppe häufiger (n=45) als bei IUA (n=15). Immunsuppressiva waren bei 34 Patienten mit JIA notwendig, aber nur bei 8 Patienten mit IAU. Operationen mussten in der JIA-Gruppe häufiger durchgeführt werden (n=36) als in der IAU-Gruppe (n= 12). In der JIA-Gruppe bestand initial bei 18 Patienten eine einseitige und bei 18 eine beidseitige Visusminderung; im Beobachtungszeitraum kam es bei 26 Pa
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