Abstract
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Vitreoretinale Komplikationen nach Endoresektion großer uvealer Melanome
Schilling H.1, Talies S.1, Horstmann G. H.2, Bornfeld N.1 1Universitäts-Augenklinik Essen; 2Gammaknife-Zentrum Krefeld
Hintergrund: Die Endoresektion großer Aderhautmelanome nach tumorzerstörender Vorbestrahlung stellt ein invasives chirurgisches Verfahren dar, daß mit der Anlage großer Retinotomien und mit dem Entstehen ausgedehneter Narbenareale verbunden ist. Methode: Zwischen März 2000 und November 2002 wurden 47 Patienten mit großen Melanomen der Uvea mit einer Endoresektion des Tumors über eine 3-Port-Vitrektomie, verbunden mit Laserkoagulation und Silikontamponade, behandelt. Bei allen Augen wurde unmittelbar zuvor eine stereotaktische single-shot Vorbestrahlung mit dem Leksell Gamma Knife vorgenommen. Die mittlere Tumorhöhe betrug 9,5 mm. In dieser retrospektiven Analyse werden die vitreoretinalen Komplikationen, die Anzahl notwendiger Folgeoperationen und das funktionelle Ergebnis untersucht. Ergebnisse: Die durchschnittliche Nachbeobachtungszeit betrug 12,4 Monate (SDEV: 8,9 Monate). In 41 Fällen (87.2 %) konnten die Augen mit einer Sehschärfe von 0,25 im Median erhalten werden. Die Sehschärfe lag in 39 Fällen (83%) bei 0,1 und besser, in 9 Fällen (19,1%) bei 0,3 und besser. Ausgedehnte Blutungen in das Silikoninterface, in die Vorderkammer oder subretinal stellten die häufigste postoperative Komplikation in 12 Fällen (25,2%) dar. Eine proliferative Vitreoretinopathie entwickelte sich in 4 Fällen (8,5 %)
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