Abstract
Abstract
Tiefenabhängigkeit der Verfestigungswirkung von Riboflavin/UVA an der Hornhaut
Schilde T., Spörl E., Kohlhaas M., Pillunat L. E. Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde
Hintergrund: Die Behandlung des Keratokonus mit Riboflavin/UVA beruht auf einer signifikanten Verfestigung der Hornhaut. Es soll untersucht werden, bis zu welcher Tiefe in der Hornhaut eine Verfestigungswirkung biomechanisch nachweisbar ist. Methode: Von 20 enukleierten Schweineaugen wurden 10 mit Riboflavin/UVA (370 nm, 3 mW/cm2, 30 min) behandelt und 10 Augen dienten als Kontrollgruppe. Mit einem Mikrokeratom wurden jeweils von einem Auge zwei Flaps von 200 mm Dicke geschnitten und daraus Streifen von 5 mm Breite und 7 mm Länge präpariert. Zur Charakterisierung der Festigkeit wurden mit einem Materialtester die Spannungs-Dehnungskurven gemessen. Ergebnisse: Die Festigkeit der ersten behandelten Flaps war signifikant (p = 0,003) höher im Vergleich zu den zweiten behandelten Flaps und zu den Kontrollflaps. Die Spannung bei 5 % Dehnung betrug 251±160,7x103 N/m2 für die ersten behandelten Flaps im Vergleich zu 111±64,2x103 N/m2 der ersten unbehandelten Flaps. Die zweiten behandelten Flaps (119±68,1x103 N/m2) sind etwa 20 % fester als die zweiten unbehandelten Flaps (99±50,1x103 N/m2<
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