Abstract
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Der Einfluss der Behandlung des Retinoblastoms auf die Inzidenz und die Art von Zweittumoren
Fanihagh F.1, Schueler A. 0.1, Havers W.2, Bornfeld N.1 1Augenklinik, 2Kinderklinik, Universität Essen
Hintergrund: Patienten mit hereditärem Retinoblastom (Rb) haben ein hohes Risiko für die Entstehung von Zweitmalignomen. Wir untersuchten den Einfluß der Retinoblastombehandlung auf die Entstehung von Zweittumoren, sowie die zeitlichen Einflüsse der Behandlung. Methode: Zwischen 1960-2002 wurden am Westdeutschen Tumorzentrum Essen 1041 Patienten mit Retinoblastom behandelt. 602 Kinder litten an einem bilateralen, 439 an einem unilateralen Rb. Seit 1996 wurde versucht, den weiteren Krankheitsverlauf der Patienten aufzuklären. Bis zum 1.1.2002 lagen für 84% der Patienten ausreichende Informationen vor. Von diesen Patienten ist ein follow up von mindestens 1 Jahr vorhanden.(mean: 14 Jahre, range: 1- 44 Jahre). Kaplan-Meier Überlebensanalysen und Log Rank Test wurden zur statistischen Auswertung benutzt. Ergebnisse: Wir beobachteten 47 Zweittumoren, 44 bei Patienten mit ehemals bilateralen, 3 bei Patienten mit unilateralen Rb. Für Patienten mit bilateralem Rb beträgt in unserer Patientengruppe nach 20 Jahren die Wahrscheinlichkeit, an einem Zweittumor zu erkranken, 13.8 %. Unter den Zweittumoren waren 20 Weichteilsarkome ( 36% ) und 17 Osteosarkome ( 31% ). Von den Weichteilsarkomen waren 19 im Bereich des Mittelgesichts bei ehemals bestrahlten Patienten entstanden. Außerdem fanden sich 7 der osteogenen
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