Abstract
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Zur Verteilung der Kataraktformen bei Diabetikern und Nichtdiabetikern eine densitometrische Studie mit der Topcon-Scheimpflugkamera
Schäfer C.1, Lautenschläger C.2, Struck H. G.1 1Universitäts-Augenklinik und 2Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale
Hintergrund: Der Diabetes mellitus Typ II stellt ein erhöhtes Risiko für eine Katarakt dar. Wir wollten wissen, welche Kataraktformen bei Diabetikern im Vergleich zu Nichtdiabetikern vorkommen. Methode: 46 Diabetiker (Gruppe I) und 83 Nichtdiabetiker (Gruppe II) im Alter zwischen 40 und 100 Jahren, die sich einer Kataraktoperation unterzogen, wurden zunächst auf Ein- und Ausschlusskriterien hin geprüft. Anschliessend erfolgte die fotografische Dokumentation der getrübten Linse an der Topcon-Scheimpflugkamera mit nachfolgender densitometrischer Auswertung und Einteilung der verschiedenen Kataraktformen nach dem Klassifikationssystem von Eckerskorn et al (1986). Zur statistischen Auswertung wurde das Statistikprogramm SPSS 10.0 genutzt. Ergebnisse: Die Verteilung der einzelnen Kataraktformen in absoluten Werten fand sich wie folgt: Kern = 4 (Gruppe I = 1, Gruppe II = 3), Kern und hintere Kapsel = 0, Kern + vordere+hintere Kapsel = 7 (Gruppe I = 2, Gruppe II = 5), Kern + vordere Rinde = 37 (Gruppe I = 13, Gruppe II = 24), Wasserspalten + Speichen = 9 (Gruppe I = 2, Gruppe II = 7), Keiltrübung = 1 ( Gruppe I = 1), Cataracta coronaria = 2 (Gruppe I = 2), tiefe vordere Rinde =
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