Abstract
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Veränderungen des Linsenepihtels in Abhängigkeit der Linsendichte bei Diabetikern und Nichtdiabetikern
Schäfer C.1, Lautenschläger C.2, Struck H. G.1 1Universitäts-Augenklinik und 2Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale
Hintergrund: Dem Diabetes mellitus wird eine kataraktogene Bedeutung zugesprochen. An getrübten diabetischen Linsen konnten morphologische Veränderungen am Linsenkapselepithel nachgewiesen werden. Wir wollten wissen, ob sich diese Veränderungen in Abhängigkeit der Dichte in den einzelnen Linsenschichten bei Diabetikern im Vergleich zu Nichtdiabetikern unterscheiden. Methode: Wir untersuchten 97 Patienten mit und ohne Diabetes mellitus Typ II (70 Frauen, 27 Männer) im Alter zwischen 40 und 100 Jahren, die sich aufgrund einer Katarakt oder im Rahmen einer Vitrektomie einer Linsenextraktion unterzogen. Nach klinischer Untersuchung an der Spaltlampe erfolgte die Scheimpflugfotografie des vorderen Augenabschnittes an der Scheimpflugkamera Topcon - SL 45. Die Negative wurden mikrodensitometrisch analysiert. Intraoperativ wurde das zentrale Fragment der Linsenkapsel gewonnen, welches zur lichtmikroskopischen Untersuchung aufbereitet wurde. Zur morphometrischen Beurteilung des Epithels untersuchten wir die mittlere Zelldichte/mm2, den Kernflächeninhalt (mm2), das Kernvolumen (mm3) sowie den Zellflächeninhalt (mm2
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