Abstract
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Vasoproliferative Tumoren der Netzhaut - Eine Langzeitbeobachtung
Vij O.1, Bornfeld N.1, Heimann H.2 1Universitäts-Augenklinik Essen; 2Augenklinik, Universitätsklinikum Benjamin Franklin der FU Berlin
Hintergrund: Vasoproliferative Tumoren der Netzhaut sind eine seltene klinische Entität, jedoch wichtige Differentialdiagnose zu benignen und malignen intraokularen Erkrankungen. Es werden Therapiekonzepte und klinische Verläufe bei 51 vasoproliferativen Tumoren demonstriert. Methode: Seit 1993 wurden an den Universitätskliniken Essen und Berlin 51 vasoproliferative Tumoren, davon 2 bilaterale, diagnostiziert und behandelt. Die Patienten beiderlei Geschlechts waren 15 bis 81 Jahre alt, im Mittel 53 Jahre. Klinische Zeichen umfaßten neben dem typischen Tumorbefund Visusminderung, Exsudate, exsudative Ablatio, retinale Blutungen und Makulaödeme. Die Tumoren lagen überwiegend (67%) im temporal unteren Quadranten. Eine diagnostische transretinale Biopsie war bei 3 Patienten erforderlich. Eine Tumorkontrolle wurde bei 36 Patienten durch Brachytherapie, bei 2 durch Kryokoagulation, bei je einem Patienten durch transpupilläre Thermotherapie und durch Enukleation erzielt. Bei 11 Patienten wurde der Tumor engmaschig beobachtet. Ergebnisse: Bei 39 von 40 behandelten Tumoren konnte durch Brachytherapie, Kryo- oder Laserkoagulation eine Tumorregression (mittl. Tumorhöhe von 2,7 auf 1,5 mm) erzielt werden. Ein Auge mußte bei therapierefraktärem Sekundärglaukom und Phthisis enukleiert werden. Komplikationen der Brachythe
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