Abstract
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Diabetes Tele-Screening mit einem verbesserten Retinal Thickness Analyzer
Neubauer A. S., Welge-Lüßen U. C., Thiel M., Priglinger S., Hirneiß C., Ulbig M. W , Kampik A. Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität, München
Hintergrund: Ziel der Untersuchung ist es, die Ergebnisses eines verbesserten Retinal Thickness Analyzers (RTA) zum Tele-Screening auf diabetische Retinopathie mit denen der üblichen ophthalmologischen Untersuchung zu vergleichen. Methode: Eine konsekutive Serie von 31 Augen von Diabetes-Patienten wurden eingeschlossen. Bei allen erfolgte eine komplette ophthalmologische Untersuchung inklusive stereoskopischer Funduskopie in Mydriasis und das Screeningprogramm des RTA. Der Bericht des RTAs bestand aus einem rot-freien Weitwinkelfoto und einer Netzhautdickenkarte der Makula. Diese Berichte wurden von drei unabhängigen Untersuchern maskiert gegradet. Es wurden jeweils das Vorliegen von Proliferationen, Makulaödem und Therapievorgehen beurteilt, und schließlich mit den Ergebnissen der klinischen Untersuchung verglichen. Ergebnisse: Bei der klinischen Untersuchung fand sich bei 5 von 31 Augen eine proliferative diabetische Retinopathie (PRD). Zwei Grader empfahlen bei allen 5 Augen und einer bei 4 Augen eine weitere Untersuchung und Therapie. Bei allen Augen mit PRD und 12 der 26 Augen mit nicht-proliferativer Retinopathie (NPRD) zeigte sich klinisch ein schweres Makulaödem. Sieben dieser 12 Augen erfüllten die klinischen Kriterien für eine fokale Argonlaserkoagulation, die alle auch von den RTA-Gradern erkannt wurden. Bei weiteren
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