Abstract
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Evidenzbasierte Kosteneffektivitätsanalyse der Kataraktchirurgie
Landwehr I.1, Dick H. B.2, Krummenauer F.1 1Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik, 2Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universität Mainz
Hintergrund: Die stetige Verknappung der Ressourcen im Gesundheitswesen erzwingt die rationale Ventilation von Kostennutzenverhältnissen konkurrierender Therapien. Um speziell die Kataraktchirurgie gesundheitsökonomisch bewerten zu können, sollte daher auf Grund einer Metaanalyse eine evidenzbasierte Kostennutzenanalyse durchgeführt werden. Methode: Primärer Endpunkt der Analyse sind die inkrementellen Kosten der Kataraktchirurgie, d.h. die Kosten [] pro durch den Eingriff gewonnener Visusstufe aus Sicht der Leistungserstatter. Es wurde eine Metaanalyse der im deutschen und englischen Sprachraum erschienen Artikel des Zeitraums 1995-2002 hinsichtlich der berichteten Änderung des Visus durchgeführt und deren Ergebnis der in Deutschland aktuell gültigen Fallpauschale für einen Katarakteingriff mit monofokaler Intraokularlinse gegenübergestellt. Ferner wurde eine entsprechende Metaanalyse für die berichteten Nachstarraten in diesem Zeitraum angefertigt, um die aus einer Nachstar-bedingten Kapsulotomie resultierende Kostenerhöhung modellieren zu können. Aufnahmekriterium für eine Studie in die Metaanalysen waren die gängigen, von der Cochrane Collaboration empfohlenen Anforderungen an Studiendesign und -qualität; Basis der Literaturrecherche was MedLine. Ergebnisse: Es konnt
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