Abstract
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Hinterkammerlinsenimplantation nach perforierender Keratoplastik Mitursache für das späte Transplantatversagen?
Böhringer D.1, Reinhard T.2, Sundmacher R.1 1Augenklinik, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf 2Universitäts-Augenklinik, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg
Hintergrund: Hinterkammerlinsenimplantationen (HKL) nach perforierender Keratoplastik (pKp) tragen möglicherweise durch intraoperative Schädigung des Transplantatendothels oder durch (pseudophakogene) Förderung des chronischen Endothelzellverlustes (EZV) zu einer irreversiblen Transplantateintrübung aufgrund von spätem Endothelversagen bei. Methode: Es wurden 49 primär phake Augen, bei denen die pKp ausschließlich aufgrund einer Fuchs-Endotheldystrophie indiziert worden war, retrospektiv ausgewählt. Endothelschädigungsfaktoren durch ein Glaukom oder Abstoßungsreaktionen wurden ausgeschlossen. Die zentrale Endothelzelldichte wurde im Verlauf der Nachbeobachtungszeit (im Mittel 3,5±1,4 Jahre) bei allen Patienten mindestens fünf mal bestimmt. Hieraus wurde jeweils der individuelle, jährliche prozentuale EZV mittels exponentieller Regression berechnet. Für 18 dieser Patienten (Gruppe A) wurde bei fortgeschrittener Katarakt primär eine kombinierte Operation (Tripel-Operation) indiziert. Bei den verbliebenen 31 Augen wurden nach im Mittel 1,5±1,2 Jahren 17 HKL-Implantationen in den Kapselsack durchgeführt (Gruppe B). Die restlichen 14 Patienten wurden im Verlauf der Nachbeobachtung phak belassen (Gruppe C). Für alle Gruppen konnte weder für die Nac
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