Abstract
Abstract
Multifokale Elektroretinographie bei Patienten mit umschriebenem choroidalem Hämangiom vor und nach photodynamischer Therapie
Ortmans S., Bornfeld N., Jurklies B. Universitäts-Augenklinik, Essen
Hintergrund: Ziel war, lokale Veränderungen der Netzhautfunktion bei Patienten mit choroidalem Hämangiom vor und nach photodynamischer Therapie mit Hilfe der multifokalen Elektroretinographie zu untersuchen und diese mit klinischen Befunden zu vergleichen. Methode: 10 Patienten (10 Augen) mit symptomatischem choroidalen Hämangiom wurden mit einer photodynamischen Therapie (PDT) behandelt. Sie hatten einen Abfall der Sehschärfe und eine subretinale Exsudation unter Einschluß der Fovea infolge des choroidalen Hämangioms. 103 fokale ERGs im zentralen 25°x30° Bereich wurden via hexagonale Stimuli evoziert und mit dem multifokalen ERG (VERIS-system, EDI, San Francisco) vor und nach PDT abgeleitet. Der Stimulus hatte eine maximale Leuchtdichte von 300 cd/sqm. Die Antworten wurden für jeden stimulierten Netzhautort extrahiert. Es wurden Ringgruppenantworten verwendet, um mögliche Nebeneffekte der PDT auszuschließen. Es wurden die mittleren Amplituden und Gipfelzeiten (Kernel erster Ordnung) für Ring 1 (Zentrum) bis Ring 6 (Peripherie) ermittelt. Evaluiert wurden die normalisierten Amplituden und Gipfelzeiten der ersten negativen Komponente (mfERG N1-Komponente) und der ersten positiven Komponente (mfERG P1 Komponente). Die Ableitungen nach Durchführung der PDT wurdne mit jenen vor der ersten PDT verglichen. Ergebnisse: Verglichen mit den Ausgangsbefunden vor der ersten PDT zei
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