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| Programm | "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie" |
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Abstract
Kontaktglasdynamometrie Trojan H. J.
Die arterielle Hypertonie gilt als zentraler Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Ein zusätzliches Risiko stellt hierbei die hohe Dunkelziffer dar. Die besondere Stellung des Augenarztes bei der Gefäßdiagnostik beruht bekanntlich auf seiner Möglichkeit, Gefäße am Augenhintergrund in vivo zu untersuchen. Bislang beschränkte sich diese Untersuchung auf deren Morphologie. Es ist jedoch auch möglich, den intravasalen Druck zu messen, was man als Ophthalmodynamometrie bezeichnet. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik in St. Ingbert hat ein Augenarzt ein verblüffend einfaches dynamometrisches Verfahren entwickelt. Ein Goldmann-Dreispiegelglas, welches üblicherweise zur Untersuchung des Augenhintergrundes verwendet wird, wurde so mit Sensoren versehen, dass während der normalen Untersuchung zugleich der Blutdruck in den Gefäßen der Netzhaut und des Sehnerven gemessen werden kann. Da die Zentralvene einige Millimeter im Nervus opticus verläuft, kann zusätzlich mit diesem Verfahren auch der Hirndruck auf unblutige Weise bestimmt werden. |
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