Abstract
Abstract
Funduskorrelierte Mikroperimetrie in der funktionellen Beurteilung des diabetischen Makulaödems
Charbel Issa P., Schrader W. F. Universitäts-Augenklinik, Würzburg
Hintergrund: Die Fluoreszenzangiographie erlaubt nicht immer eine Vorhersage über die funktionellen Defizite beim diabetischen Makulaödem. Ebensowenig bietet die klassische Computerperimetrie ausreichend Hinweise auf die zugrundeliegenden morphologischen Veränderungen. Methode: Wir untersuchten in einer Pilotstudie 5 diabetische Patienten mit der funduskorrelierten Mikroperimetrie (Nidek MP1). Mit Hilfe eines Bildnachführsystems wird die Position des Lichtreizes während der Untersuchung stetig dem untersuchten Netzhautareal nachgeführt. Die funduskorrelierten Perimetriedaten verglichen wir mit den fluoreszenzangiografischen Befunden. Ergebnisse: Wir fanden eine gute Übereinstimmung der Mikroperimetriebefunde mit den funduskopisch und den fluoreszenz-angiographisch nachweisbaren Veränderungen. Auch avaskuläre Areale liessen sich perimetrisch vorhersagen. Schlussfolgerungen: Die Mikroperimetrie mit dem Nidek MP 1 Mikroperimeter erlaubt durch seine verwackelungsfreie Bildnachführung eine gute Beurteilung der Funktionsdefizite opthalmoskopisch und fluoreszenzangiographisch sichtbarer Veränderungen beim diabetischen Makulaödem. Wir untersuchen gegenwärtig den Nutzen dieser Methode bei Verlaufskontrollen diabetischer Makulaödeme zur Beurteilung neuer Therapieverfahren (Triamcinolon, ILM Peeling).
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