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Abstract
Abstract
Sickerkissenklassifikation nach filtrierender Glaukomoperation mittels Punktescore
Klink J., Lieb W. E., Grein H.-J., Klink T., Grehn F. Universitäts-Augenklinik Würzburg
Hintergrund: Eine vom intraokularen Druck (IOD) unabhängige Beurteilung des Sickerkissens ist Vorraussetzung für das Erkennen einer Vernarbungsreaktion nach filtrierender Glaukomoperation. Die Vergleichbarkeit der Sickerkissenentwicklung innerhalb von klinischen Studien erfordert deren quantitative Auswertbarkeit. Methode: Der Sickerkissenbefund von 30 Patienten, die sich nach erfolgreicher filtrierender Operation einer clear cornea Phakoemulsifikation unterzogen, wurde prospektiv erhoben. Morphologische Leitstrukturen wie Vaskularisation, Korkenziehergefäße, Mikrozysten, Prominenz und Abkapselungstendenz wurden graduell eingestuft (0-3). Durch Summation wurde für das jeweilige Sickerkissen ein Punktescore (0-20, 20=optimal) ermittelt. Sickerkissenkonfiguration und mittlerer IOD wurden jeweils vor Phakoemulsifikation, bei Entlassung, 6 und 12 Monate postoperativ erhoben. Ergebnisse: Der mittlere Punktescore zeigte im Verlauf eines Jahres einen Abfall von 14,9 auf 17,8 Punkte, während der mittlere IOD nach Phacoemulsifikation um ca. 2mmHg anstieg (präoperativ 14,3 ±3,7mmHg, 12 Monate postoperativ 16,3 ± 3,3mmHg, p=0,006). Es zeigte sich, dass Vaskularisation, Korkenziehergefäße, Mikrozysten und Abkapselung geeignete Parameter für die Einschätzung der Sickerkissenfunktion darstellen. Die Prominenz des Sickerkissens kann zwar zur Dokumentation des intraindividuellen zeitlichen Verlaufs hera
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