Abstract
Abstract
Perforierende Keratoplastik bei Buphthalmus
Dietrich T.1, Seitz B.1, Toker E2, Langenbucher A.1, Naumann G. O. H.1 1Augenklinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen 2Department of Ophthalmology, Marmara University, Istanbul/TR
Hintergrund: Ziel der Studie war die Evaluierung der Prognose und der Komplikationsrate bei perforierender Keratoplastik (PK) an Augen mit Hornhautendothel-Dekompensation bei Buphthalmus. Insbesondere sollten die Risikofaktoren für ein Transplantatversagen analysiert werden. Methode: In die retrospektive Studie wurden 13 Erwachsene und 3 Kinder aufgenommen, die wegen Endotheldekompensation bei kongenitalem Glaukom eine PK erhielten. Während der Studienperiode von 1/1987 bis 12/2001 wurden in unserem Haus 33 PK an 20 Augen mit Buphthalmus durchgeführt bei einer Gesamtzahl von 3663 PK (0,9%). Das mediane Alter der Patienten lag zum Zeitpunkt der Operation bei 39 (3-72) Jahren. Bei allen waren bereits intraokulare Eingriffe erfolgt wie drucksenkende Operationen, Kataraktextraktion und PK. Der Einfluß von prä-, intra- und postoperativen Faktoren auf die Dauer der Transplantatklarheit und das Risiko für ein Transplantatversagen wurden untersucht. Ergebnisse: Bei 55% der Augen (11/20) wurde nur eine PK durchgeführt, während 25% (5/20) zwei und 20% (4/20) drei PK erhielten. Während eines mittleren Beobachtungszeitraumes von 87 (4,5 -172) Monaten kam es bei 18 von 33 Transplantaten (54%) zu einer Transplantateintrübung, bei 7 Augen (39%) immun
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