Abstract
Abstract
Bulbuslängenwachstum nach Kataraktoperation im Kindesalter: 2-Jahresergebnisse einer prospektiven, randomisierten Studie
Kuhli C., Lüchtenberg M., Kohnen T., Zubcov A. Klinik für Augenheilkunde, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/Main
Hintergrund: Verschiedene Studien weisen darauf hin, daß die Implantation einer Intraokularlinse (IOL) zur Behandlung der kindlichen Katarakt zu einer Zunahme des Bulbuslängenwachstums mit konsekutiver Myopisierung des Auges führen kann. Ziel der vorliegenden Studie war es, zwei unterschiedliche Operationstechniken der Implantation einer IOL bei kindlicher Katarakt hinsichtlich der Beeinflussung des Bulbuslängenwachstums zu vergleichen. Methode: Im Rahmen einer prospektiven randomisierten Studie führten wir bei 36 Kindern (50 Augen) im Alter von 18 Monaten bis 12 Jahren eine Cataractoperation durch. 2-Jahresergebnisse liegen bislang von 18 Kindern (26 Augen) vor. 14 Augen wurden hierbei mit Phakoemulsifikation, hinterer Kapsulorrhexis, vorderer Vitrektomie und IOL-Implantation (Methode A) behandelt. 12 Augen erhielten eine Phakoemulsifikation, hintere Kapsulorrhexis, IOL-Implantation mit optic capture aber ohne vordere Vitrektomie (Methode B). Darüber hinaus wurde bei allen Kindern präoperativ sowie 2 Jahre postoperativ die Bulbuslänge beider Augen gemessen. Als Vergleichskollektiv verwendeten wir die gesunden Partneraugen der Kinder mit unilateraler Katarakt. Ergebnisse: Insgesamt zeigte das axiale Längenwachstum keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den mit IOL-Implantation behandelten Katara
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