Abstract
Abstract
Das Scanning Laser Ophthalmoskop evozierte multifokale ERG (SLO-mfERG)
Rudolph G., Kalpadakis P., Berninger T., Kampik A. Ludwig-Maximilians-Universität, Augenklinik, München
Hintergrund: Im Gegensatz zum Ganzfeld-ERG, welches sich mit der Messung eines Summenpotentials für die Diagnostik generalsierter Netzhaut-Erkrankungen eignet, stellt das multifokale ERG (mfERG) ein Verfahren zur ortsauflösenden Funktionskartierung der Netzhaut dar. Bei Patienten mit instabiler oder exzentrischer Fixation stösst auch diese Meßmethode an Grenzen, da keine Möglichkeit für eine simultane Fixationskontrolle besteht. Eye Tracking Systeme konnten dieses Problem bisher nicht hinreichend lösen. Methode: Für die Untersuchungen wurde ein multifokales ERG Gerät mit einem Scanning-Laser-Ophthalmoskop gekoppelt. Das SLO übernimmt hierbei die Stimulator- und Triggerfunktion bei einer Stimulationsrate von 50Hz. Das Gerät besitzt einen vertikal angeordneten 50Hz Scanner und einen schnellen horizontalen Scanner mit einem rotierenden 25-Facetten Polygonspiegel (37000 Umdrehungen/min.; 15,6Hz;64ms/Zeile). Zur Erzeugung des Stimulus wurde ein Helium-Neon-Laser (632,8nm) und zur Bildgebung ein Infrarot-Dioden-Laser (730nm) eingesetzt. Die Leistung des He-Neon-Lasers war zwischen 18-150mW wählbar. Die verwandte Leistung des Infrarot-Dioden-Lasers betrug 28-48mW. Ergebnisse: Bei normalsichtigen Probanden ist die Amplitudendichte im zentralen Element gegenüber den mehr peripher angeordneten Ringen signifikant erhöht. Dies ist mit der hohen fovealen Z
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