Abstract
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Impressionszytologischer Nachweis antimikrobieller Peptide der Augenoberfläche
Aue A.1, Paulsen F. P.2, Müller G.1, Geerling G.1 1Augenklinik, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck 2Institut für Anatomie, Christian Albrecht Universität Kiel
Hintergrund: Antimikrobielle Peptide wie Humanes-b-Defensin-1 und -2 wurden an Exizidaten von Horn- und Bindehaut beschrieben. Ziel unserer Untersuchung war es nun eine impressionszytologisch basierten Nachweis dieser Peptide zu etablieren und ihre geographische Verteilung auf der Augenoberfläche zu untersuchen. Methode: Nach Lokalanästhesie wurden mit Hilfe von Celluloseacetat Filter-Membranen Impressionzytologien von Kornea, sowie bulbärer und tarsaler Konjunktiva in jeweils 4 Quadranten gewonnenen. Der Nachweis der Peptide HBD-1 und HBD-2 wurde mittels Streptavidin-Avidin-Peroxidase-Reaktion durchgeführt. Ergebnisse: Sowohl HBD-1 als auch das induzierbare HBD-2 ließen sich durch diese Methode qualitativ und semiquantitativ bei gesunden Individuen in einer homogenen Verteilung über die gesamte Augenoberfläche darstellen. Beide Defensine waren insbesondere im Bereich von Becherzellen vermehrt nachweisbar. Schlussfolgerungen: Impressionszytologien mit Cellulose-Acetatfiltern sind zum immunhistochemischen Nachweis antimikrobieller Peptide der Augenoberfläche geeignet. Dies erlaubt im Gegensatz zu früheren Studien eine Analyse ihrer geographische Verteilung. Der vermehrte Nachweis von Defensinen in der unm
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