Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Paraffineinbettung von vitrektomiertem Material

Theisl A. M., Walch A., Faulborn J., Ardjomand N.
Universitäts-Augenklinik Graz/A

Hintergrund: Die histologische Aufarbeitung von vitrektomiertem Gewebe stellt noch immer ein technisches Problem dar. Die Glaskörperdiagnostik wird zytologisch durchgeführt und eine Langzeitlagerung des vitrektomierten Materials ist derzeit nicht möglich.
Methode: 125 Gewebsproben, die im Rahmen einer Vitrektomie anfielen, wurden bei 2000 rpm für 10 Minuten zentrigugiert. Anschliessend wurde zuerst 100ml Natriumzitrat Plasma und dann 100ml Thromboplastin zugeführt. Das Material koaguliert innerhalb weniger Minuten und kann als Fibrinblock in 10% Paraformaldehyd fixiert werden. Zuletzt kann das fixierte Material routinemässig in Paraffin eingebettet und histologisch aufgearbeitet werden.
Ergebnisse: Histologische Paraffinschnitte von bis zu 4mm waren möglich. Auch eine immunhistochemische Aufarbeitung des Materials war einfach durchzuführen. Der Paraffinblock kann routinemässig bei Raumtemperatur gelagert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgearbeitet werden.
Schlussfolgerungen: Die Einbettung von vitrektomiertem Material über Thromboplastin ermöglicht, Gewebsproben in Paraffin einzubetten und routinemässig histologisch aufzuarbeiten. Der zusätzliche Vorteil liegt in der Möglichkeit der immunhistochemischen Aufarbeitung, Langzeitlagerung und Wiederbearbeitung nach Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt.


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