Abstract
Abstract
Intraokulare Tumorzellaussaat nach transretinaler Tumorresektion eines Aderhautmelanoms
Bölöni R., Schüler A., Schilling H., Anastassiou G., Bornfeld N. Universitäts-Augenklinik, Essen
Hintergrund: Das Aderhautmelanom ist beim Erwachsenen der häufigste maligne intraokulare Tumor. In der Regel kommen verschiedene Therapieverfahren in Frage wie die Enukleation, die Brachytherapie, die transpupillare Thermotherapie, die Protonenbestrahlung, die transsklerale Tumorresektion oder in einigen Fällen die transretinale Resektion (Endoresektion). Ergebnisse: Eine 78-jährige Patientin stellte sich mit der Verdachtsdiagnose eines Aderhautmelanoms in der Augenklinik in Essen vor. Es handelte sich um einen Zufallsbefund im Rahmen einer Vertigo-Abklärung. Relevante Vorerkrankungen waren nicht bekannt. Bei ansonsten regelrechten Befunden fand sich ophthalmoskopisch ein pilzförmiges Aderhautmelanom juxtapapillär nasal mit Begleitablatio. Die Echographische Prominenz lag bei 8,54 mm mit einer Basis von ca. 9,0 mm. Es wurde eine Endoresektion des Tumors mit anschließender Silikonölfüllung des Auges und adjuvanter Brachytherapie vorgenommen. 3 Monate später erfolgte eine Laserkoagulation der Retinotomiekanten zentral zur Papille hin, sowie eine transpupillare Thermotherapie am zentralen Narbenrand mit anschließender Silikonölentfernung und Cataractoperation einen weiteren Monat später. 6 Monate nach Endoresektion wurde ausgehend vom Narbenrand am temporal unteren Gefäßbogen ein Rezidiv festgestellt, welches mit einer Brachytherapie behandelt wurde. Zwei verdächtige Areale temporal peripher wu
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