Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Therapie experimenteller Autoimmunuveitiden durch selektive Hemmung der Metalloproteinasen-2 und -9

Walch A., Ardjomand N., El-Shabrawi Y. 
Universitäts-Augenklinik Graz/A

Hintergrund: Die Chemotaxis von Lymphozyten ist abhängig von deren Fähigkeit Bestandteile der Extrazellulärmatrix zu verdauen. Hierzu sezenieren diese die proteolytische Enzyme, MMP-2 und MMP-9. Die Möglichkeit einer Entzündungshemmung durch selektive Blockade dieser MMP-abhängigen Migration wurde in dieser Studie untersucht.
Methode: Verwendet wurde dazu ein Oligopeptid, welches MMP-2 und -9 hemmt. Untersucht wurde die Wirkung dieses Peptides sowohl in-vitro als auch in-vivo.
Ergebnisse: Dieses Olignukleotid war in der Lage den Verdau von Kollagen durch Lymphozyten fast vollständig zu unterdrücken. Zudem konnte die Migration von Lymphozyten durch eine artifizielle Basalmembran um 40% reduziert werden. In unserem in-vivo Model, einer Experimentellen Autoimmunuveitis, entwickelten 47% der therapierten Mäuse keine Entzündung. Alle Tiere der Kontrollgruppe erkrankten an einer Uveitis. Die mittlere Aktivität der Uveitis bei den therapierten Tieren reduzierte sich um 65% im Vergleich zur Kontrollgruppe (p<0.013).
Schlussfolgerungen: Zusammenfassend konnten wir zeigen, daß die selektive Hemmung von MMP-2 und -9 ein neuer Therapieansatz bei intraokulären Entzündungen darstellt.


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