Abstract
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Prävalenz von Schlaf-Apnoe bei Normaldruckglaukomen
Lämmer R.1, Wiest G. H.2, Michelson G.1 1Augenklinik mit Poliklinik, 2Medizinische Klinik I mit Poliklinik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
Hintergrund: Bei etwa 15% aller Patienten mit OWG können keine IOD-Werte oberhalb der statistischen Grenze von 21 mmHg nachgewiesen werden. Um die charakteristischen Papillenveränderungen und Gesichtsfeldausfälle zu erklären, werden zahlreiche Risikofaktoren postuliert, die in erster Linie mit einer gestörten Perfusion einhergehen. Auch das Schlaf-Apnoe-Syndrom (SAS) wird dabei als Risikofaktor diskutiert. Bisher gibt es jedoch in der Literatur kaum Ergebnisse die zu der Frage der Häufigkeit des SAS bei Normaldruckglaukomen Stellung nehmen. Methode: 60 Patienten mit klinisch gesicherter Diagnose eines NDG wurden mittels ambulanter kardiorespiratorischer Polygraphie auf eine obstuktive Schlafstörung hin untersucht. Bei pathologischem Ergebnis erfolgte die Bestätigung mittels stationärer Polysomnographie. Eine obstruktive Schlaf Apnoe (OSA) wurde diagnostiziert bei einem Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) > 5. Ergebnisse: Bei 8 von 60 Patienten (13,3%) wurde eine obstruktive Schlaf Apnoe diagnostiziert. Für die Patienten mit OSA wurde ein AHI von 18,3 ± 8,4 gegenüber den Patienten ohne OSA von 0,6 ± 1,4 bestimmt (p<0,001). Der Entsättigungsindex ergab 16,9 ± 9,9 gegenüber 2,5 ± 3,4 (p<0,001). Die Patienten mit OSA unterschieden sich nicht signifikant bezüglich Alter (61 ± 4 vs. 60 ± 9), Geschlec
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