Abstract
Abstract
Einflussfaktoren auf die Visusentwicklung nach intravitrealer Triamcinolon-Injektion als Therapie der exsudativen altersassoziierten Makuladegeneration
Degenring R. F., Kreissig I., Jonas J. B. Universitäts-Augenklinik Mannheim, Fakultät für Klinische Medizin, Universität Heidelberg
Hintergrund: Die vorliegende Studie untersucht Einflußfaktoren auf den postoperativen Visus nach intravitrealer Injektion von Triamcinolon Acetonid zur Therapie der exsudativen alterassoziierten Makuladegeneration. Methode: In die prospektive klinisch-interventionelle Studie wurden 99 Augen (94 Patienten) mit exsudativer altersassoziierter Makuladegeneration aufgenommen. 61 Augen zeigten eine okkulte, 18 Augen eine minimal klassische, 1 Auge eine vorwiegend klassische und 8 Augen eine rein klassische choroidale Neovaskularisation. Alle Augen erhielten eine intravitreale Injetion von 25 mg Triamcinolon Acetonid. Die Nachbeobachtungszeit betrug 8,5 ± 4,7 Monate. Ergebnisse: Ein Visusgewinn von mindestens einer Zeile wurde in 63 Augen (63,1%) festgestellt. Der mittlere Visus stieg von 0.17 ± 0.13 präoperativ an auf 0.22 ± 0.17 postoperativ (p<0,001). Der postoperative Visusanstieg war negativ korreliert mit dem präoperativen Visus (Korrelationskoeffizient 0,49; p<0,001). Der Visusgewinn war signifikant höher bei einem Ausgangsvisus von kleiner als 0,08 (Gewinn: 3,2 ± 2,9 Linien) als bei einem Ausgangsvisus von 0,08 bis 0,2 (Gewinn: 1,2 ± 2,2 Linien) (p=0,009). Der Visusanstieg fiel am geringsten aus, wenn der Ausgangsvisus höher als 0,2 lag (Änderung: -0.8 ± 3.4 Linien; p=0,016). De
Zurück | Back
|