Abstract
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"Aggressive" phototherapeutische Keratektomie (PTK) zur Behandlung rezidivierender Erosiones corneae : 2-Jahres-Ergebnisse
Müller C., Sekundo W. Klinik für Augenheilkunde der Philipps-Universität, Marburg
Hintergrund: Im Jahre 2000 stellte Sekundo das Konzept der aggressiven PTK zur Behandlung rezidivierender Erosiones (RE) vor. Im Gegensatz zur koventionellen oder transepithelialen PTK wird bei der aggressiven Form durch eine höhere Hornhautablation ein leichtes transitorisches Haze herbeigeführt. Dadurch soll eine bessere Verankerung des neuen Epithels erreicht werden. Methode: Es wurden 22 Augen (21 Patienten) mit RE traumatischer Genese oder bei Basalmembrandystrophie mit einer Dauer der Rezidive von 4 bis 132 Monate (Mittel 30,8 Monate) behandelt. Gelasert wurde mit dem Keratom IV -Excimerlaser (Schwind) oder mit dem MEL 70 G-Scan Excimer Laser (Zeiss-Meditec). Nach Deepithelialisierung mit einem Merocelâ-Tupfer wurden im PTK-Modus 10-12 mm abgetragen und anschließend unter Zuhilfenahme von maskierenden Substanzen mit 3-4 mm poliert. Die Nachbehandlung erfolgte kurzfristig mit einer Antibiotikum/Steroid-Kombination gefolgt von einer langfristigen Tränenersatz-Applikation. Ergebnisse: Im Nachuntersuchungszeitraum von 4-37 Monaten (Mittel 21,5 Monate) waren alle Patienten beschwerdefrei und ohne Rezidiv der Erosio. Zehn Patienten benötigten noch Tränenersatzmittel und 7 Patienten merkten eine Änderung der Refraktion. Der subjektive postoperative Schmerz-Score (0 gering, 10 hoc
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