Abstract
Abstract
Retinaler Zentralarterienkollapsdruck in Augen mit retinalen arteriellen Verschlusserkrankungen
Niessen A. Universitäts-Augenklinik Mannheim
Hintergrund: Ziel der Studie war, den Kollapsdruck der retinalen Zentralarterie in Augen mit vorübergehenden oder permanenten retinalen Arterienverschlüssen zu bestimmen Methode: In die Studie wurden 9 Augen von 7 Patienten mit retinalem Zentralarterien- oder Arterienastverschluß, ischämischer Ophthalmopathie oder Amaurosis fugax aufgenommen. 27 Augen von 21 Probanden bildeten eine altersangepaßte Kontrollgruppe. Nach Gabe eines topischen Lokalanästhetikums wurde ein neues Ophthalmodynamometer, welches aus einem herkömmlichen Goldmann-Kontaktglas mit einem Drucksensor versehen besteht, auf die Hornhaut aufgesetzt. Dann wurde ein leichter Druck auf den Bulbus ausgeübt, indem auf das Kontaktglas gedrückt wurde, und die Druckwerte wurden zu dem Zeitpunkt notiert, bei dem die retinale Zentralarterie und -vene zu pulsieren begannen. Ergebnisse: In der Studiengruppe war der retinale Zentralarterienkollapsdruck signifikant (p=0,004) niedriger als in der Kontrollgruppe (43,9 ±33,4 relative Einhe
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