Abstract
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Primäres intraokuläres Lymphom mit untypischer Klinik und ungünstigem Verlauf
Meyer P.1, Pache M.1, Flammer J.1, Dirnhofer S.2 1Universitäts-Augenklinik, 2Institut für Pathologie, Basel
Hintergrund: Das primäre introkuläre Lymphom wird zur Untergruppe der okulozerebralen malignen Non-Hodgkin-Lymphome gezählt. Die Diagnose ist häufig schwierig und wird oft erst spät gestellt. Das okuläre Lymphom kann eine chronische, nicht auf Steroide ansprechende Uveitis imitieren. Ergebnisse: Wir stellen einen 70jährigen Patienten mit einem primären intraokulären Lymphom vor. Initial berichtete der Patient über eine akute linksseitige Visusabnahme, welche durch eine schwere Glaskörperblutung hervorgerufen wurde. Mittels Vitrektomie wurde die Diagnose eines primären intraokulären Lymphoms gestellt, welche später histologisch am enukleierten Auge verifiziert werden konnte. Der Tumor zeigte ein rasche lokale Progression. Zusätzlich entwickelte sich ein schmerzhaftes Neovaskularisationsglaukom mit vollständigem Visusverlust, woraufhin wir eine Enukleation durchführten. Die internistischen Abklärungen (inklusive CT/Schädel-MRI) ergaben keinen Hinweis für eine weitere Manifestation des Lymphoms. Es wurde eine Hochdosis-Chemotherapie mit Methotrexat eingeleitet. Schlussfolgerungen: Das primäre intraokuläre Lymphom zeigt oft einen ungünstigen Verlauf. Eine frühzeitige Diagnosestellung kann die Prognose verbessern, gestaltet sich jedoch oftmals schwierig. Klinisch kann das okuläre Lymphom eine Reihe von anderen ophth
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