Abstract
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Endothelzellverlust nach autologer Rotationskeratoplastik
Birnbaum F.1, Reinhard T.2, Böhringer D.1, Sundmacher R.1 1Augenklinik, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf 2Universitäts-Augenklinik, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg
Hintergrund: Die Ursache des chronischen Endothelzellverlustes (EZV) nach homologer perforierender Keratoplastik ist bislang noch ungeklärt. Zwar sind einige Einflussfaktoren wie Spenderalter, Post-mortem-Zeit oder Indikation zur Keratoplastik bekannt. Hauptursache ist allerdings vermutlich eine subklinische Abstoßungsreaktion. Durch den Vergleich des EZV nach homologer und nach autologer Keratoplastik können Rückschlüsse auf den tatsächlichen Einfluß immunologischer Faktoren gezogen werden. Methode: Seit 1988 wurden bei 19 Patienten Autorotationskeratoplastiken durchgeführt. Präoperativ konnte die Endothelzelldichte (EZD) bei 2 Patienten bestimmt werden. Postoperativ konnten bei 4 Patienten keine Messungen der EZD durchgeführt werden, bei 4 Patienten eine, bei 6 Patienten zwei und bei 5 Patienten mindestens drei Messungen. Für die letztgenannten 5 Patienten wurde der jährliche prozentuale EZV jeweils mittels exponentieller Regressionsanalyse bestimmt. Die zugrundeliegenden Berechnungen setzen einen exponentiellen EZV voraus und sind daher unabhängig vom Zeitpunkt der Untersuchungen. Die EZD-Bestimmungen begannen durchschnittlich 81,9 Monate postoperativ (Mittelwert; Spannweite 1,5-141 Monate). Die Ergebnisse wurden mit einer homogenen, historischen Kontrollgruppe verglichen
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