Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Anatomische und physiologische Befunde an den Augenmuskeln und ihrer Innervation bei degenerativen Prozessen

Horn A., Büttner-Ennever J.
Anatomische Anstalt, Ludwig-Maximilians-Universität München

Hintergrund: Der äußere Augenmuskel unterteilt sich in eine orbitale und eine globale Schicht und enthält sechs verschiedene Muskelfasertypen, die in zwei Hauptkategorien zusammengefaßt werden können: einfach innervierte „twitch“-Muskelfasern (TMF) und multipel innervierte „non-twitch“-Muskelfasern (non-TMF), auch „Fibrillenstruktur“-, bzw. „Felderstruktur“-Fasern genannt. Diese Fasern werden nach zentraler Denervierung oder peripherer Chemodenervierung mit Botulinum-Toxin A unterschiedlich beeinflußt: Beim Affen führt Durchtrennung des Nervus oculomotorius zu beträchtlichen ultrastrukturellen Veränderungen in einfach innervierten TMFs, nicht aber in den non-TMFs. Botulinum-Toxin A-Injektion in den Augenmuskel resultiert in starken strukturellen Änderungen der orbitalen einfach innervierten TMFs, aber nicht der anderen Muskelfasertypen. Bis jetzt war es nicht möglich, Funktion und Fehlfunktion des Augenmuskels mit den Muskelfasersystemen zu korrelieren. Eine Hypothese besagt, daß die Palisadenendigungen am Muskelsehnenübergang, die ausschließlich mit non-TMFs der globalen Schicht assoziiert sind, zusammen mit den non-TMFs einen komplizierten propriozeptiven Apparat bilden, dessen Schädigung Ursache für Blickstabilisierungsstörungen, wie congenitaler Nystagmus, sein können.
Methode: In einem Versuch, mehr über dieses System zu erfahren, identifizierten wir mit Trakt-Tracing-Method


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