Abstract
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Glaukomscreening in Großunternehmen eine sinnvolle Ergänzung arbeitsmedizinischer Vorsorge?
Schwartz R., Meyer C. , Klemm M. Universitäts-Augenklinik Hamburg-Eppendorf
Hintergrund: Die Deutsche Lufthansa-AG (DLH) bietet, wie andere Großunternehmen, seinen Mitarbeitern interne medizinische Vorsorgeuntersuchungen an. Ziel ist es, so auch bei einem Glaukomscreening möglichst viele Mitarbeiter in kurzer Zeit zu untersuchen, wobei die Untersuchung selbst, um Ausfallzeiten zu vermeiden, keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit haben sollte. Methode: An 5 Arbeitstagen wurde bei der DLH in Hamburg ein Glaukomscreening durchgeführt, bei der 392 Probanden im Alter über 45 Jahren von 3 nicht ophthalmologischen medizinischen Hilfskräften, die zuvor eine gründliche Geräteeinweisung erhalten hatten, untersucht wurden. Mittels NC-Tonometrie wurde der Augeninnendruck (IOD) ermittelt und die peripapilläre Nervenfaserschichtdicke (NFSD) mit dem GDx bestimmt. Lag der IOD > 20 mm oder lag die gemessene NFSD außerhalb des als normal charakterisierten Referenzbereiches, erfolgte eine ophthalmologische Zusatzuntersuchung mit Kontakttonometrie und ophthalmoskopischer Papillenbeurteilung. Ergab sich hierbei ein Glaukomverdacht, wurde zusätzlich eine Gesichtsfelduntersuchung durchgeführt. Ergebnisse: 11% der Probanden hatten einen IOD > 20 mm Hg. 3,8 % der Probanden zeigten Auffälligkeiten am GDx . 0,8% der Probanden zeigten eine glaukomverdächtige Papillenexkavation, so dass bei diesen Probanden zusätzlich eine Gesichtsfelduntersuchung durchgeführt wurde. Alle Probanden, be
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