Abstract
Abstract
Zur Prognose der glaukomatozyklitischen Krise (Posner-Schlossman-Syndrom)
Schmid R., Gramer E. Universitäts-Augenklinik Würzburg
Hintergrund: Bei Patienten mit Posner-Schlossman-Syndrom (PSS) mit einer Beobachtungszeit von 7 und mehr Jahren wurden retrospektiv folgende Fragestellungen untersucht: 1. Alter der Patienten bei Auftreten der ersten krankheitsspezifischen Symptome, 2. Häufigkeit und Stadium glaukomatöser Gesichtsfeldausfälle und deren Progredienz, 3. maximaler intraokulärer Druck (IOD) im Beobachtungszeitraum, 4. Häufigkeit IOD-senkender Operationen. Methode: Eingeschlossen wurden 15 Patienten (17 Augen) nach Ausschluss anderer Formen eines Sekundärglaukoms. Lag der letzte Befund länger als 2 Monate zurück, wurde dieser einschliesslich Kopien der Gesichtsfeldbefunde beim behandelnden Augenarzt angefordert. Die Stadieneinteilung der Gesichtsfeldbefunde erfolgte nach der Aulhorn-Klassifikation. Ergebnisse: Der Beobachtungszeitraum lag im Median bei 16 Jahren (7-29 Jahre). Das Alter der Patienten bei Auftreten der ersten krankheitsspezifischen Symptome lag im Median bei 31 Jahren (21-48 Jahre). Das Alter der Patienten bei Auswertung lag im Median bei 42 Jahren (35-63 Jahre). 2/3 der Patienten waren männlich. Bei 2 Patienten lag ein beidseitiges PSS vor. Der maximale IOD während der glaukomatozyklitischen Krisen lag im Median bei 50 mmHg (28-70 mmHg). Bei 9 von 17 Augen (53%) wurde eine filtrierende Operation ausgeführt, bei einem Auge zusätzlich eine ALT sowie eine Zyklokryot
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