Abstract
Abstract
Eigenfluoreszenz des Augenhintergrundes Was beobachten wir? Ergebnisse erster In-vitro Untersuchungen
Hammer M., Schweitzer D. Abteilung experimentelle Ophthalmologie, Augenklinik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Hintergrund: Eine veränderte Eigenfluoreszenz des Augenhintergrundes wird gegenwärtig im Zusammenhang mit verschiedenen degenerativen retinalen Erkrankungen, insbesondere der altersbedingten Makuladegeneration, diskutiert. Neuere Untersuchungen sprechen dafür, daß diese Fluoreszenz von diagnostischem Wert sein könnte. Zur richtigen Bewertung von Autofluoreszenzaufnahmen des Fundus sind jedoch weitere Kenntnisse über das chemische Substrat der Fluoreszenz erforderlich. Methode: Die Fluoreszenzspektren von Lipofuszin, FAD, NADH und advanced glycation end products (AGEs) sind nach Anregung mit Licht der Wellenlängen 400 nm, 446 nm, 470 nm und 510 nm mit dem Jenaer Ophthalmospektrometer aufgenommen worden. Die Fluoreszenzlebensdauern wurden mit einem modifizierten Scanning Laser Ophthalmoskop unter Verwendung eines Pulslasers (Pulsbreite: 100 ps, Wellenlänge: 446 nm) und einer Anordnung zum zeitkorellierten Einzelphotonenzählen gemessen. Ergebnisse: Für alle untersuchten Substanzen konnte Fluoreszenz nachgewiesen werden, deren Intensität jedoch stark von der Anregungswellenlänge abhing. Die jeweils gefundenen Emissionsspektren zeigten darüber hinaus starke Überlappungen. Die Fluoreszenzlebensdauern unterschieden sich dagegen beträchtlich: Lipofuszin: 0.35ns, FAD: 2 ns, AGEs: 0,9 ns und 4.5 ns und NADH: 0.5 ns und 4.5 ns. Sc
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