Abstract
Abstract
Langzeitverlauf nach photodynamischer Therapie chorioidaler Hämangiome
Michels R., Michels S., Schmidt-Erfurth U. Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
Hintergrund: Chorioidale Hämangiome reagieren typischerweise mit einer schnellen Regression und Visusanstieg auf eine photodynamische Therapie (PDT) mit Verteporfin, die Langzeitprognose ist aber unbekannt. Der Langzeit-Verlauf über eine Nachbeobachtung von 3 Jahren wurde erstmals untersucht. Methode: 15 konsekutive Patienten mit symptomatischem chorioidalen Hämangiom des hinteren Pols wurden in eine prospektive interventionelle Studie aufgenommen. Die Behandlung erfolgte mit Verteporfin-PDT in einer Bolusdosis von 6mg/m2 Körperoberfläche und einer Lichtdosis von 100 J/cm2. Bei persistierendem Tumornachweis im Ultraschall wurde eine Wiederbehandlung nach 6 Wochen indiziert. Standardisierte Kontrolluntersuchungen mit Fundusphotographien, ETDRS-Visustest, Fluoreszein- und Indocyaningrün-Angiographien sowie Ultraschall wurden alle 3 Monate innerhalb des ersten Jahres und einmal jährlich bis zu 3 Jahren durchgeführt. Ergebnisse: Der initiale Visus lag durchschnittlich bei 20/125, die mittlere Tumorhöhe im Ultraschall bei 3,8 mm. In allen Augen war mit ein- bis vierfacher PDT eine komplette Regression erzielbar. Der mittlere Visus unmittelbar nach Abschluß der Therapieserie lag bei 20/80. Nach einer Nachbeobachtungszeit von 36 Monaten war bei allen Patienten der anatomische und funktionelle Befund komplett stabil. Die mittlere Sehschärfe lag identisch bei 20/80. Der erzielte frühe
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