Abstract
Abstract
Pupillenovalisierung bei phaker IOL
Fellner P., Ardjomand N., Vidic B. Augenklinik, Karl-Franzens Universität Graz/A
Hintergrund: Phake Intraokularlinsen (PIOL) werden erfolgreich zur Korrektur hoher Myopien verwendet. Pupillenovalisierungen treten bei bis zu 30% der Patienten ein. In dieser Studie untersuchten wir das Ausmaß der Irisischämie bei Patienten mit Pupillenovalisierung. Methode: Bei 12 Patienten mit PIOL Implantation (6 mit und 6 ohne Pupillenovalisierung) wurde nach einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von 23 Monaten eine Indocyaningrünangiographie der Iris durchgeführt. In der unmittelbaren postoperativen Phase waren alle Pupillen rund. Ergebnisse: 3 Patienten mit Pupillenovalisierung zeigten eine verspätete Perfusion der Iris in jenen Arealen, in welchen der Durchmesser der Pupille größer war. Bei den übrigen 3 Patienten mit Pupillenovalisierung beziehungsweise 6 Patienten ohne Pupillenovalisierung konnte keine pathologische Perfusion der Iris beobachtet werden. Die Minderperfusion schien mit dem Grad der Ovalisierung zu korrelieren. Schlussfolgerungen: Die Pupillenovalisierung ist nicht mechanisch sondern ischämisch bedingt. Diese stellt somit nicht nur ein kosmetisches Problem dar. Inwieweit diese Ischämie funktionelle Konsequenzen haben könnte ist abzuwarten.
Zurück | Back
|