Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Langzeitige Beobachtungen an Patienten nach perforierenden Keratoplastik mit In-vivo konfokaler Hornhautmikroskopie

Imre L., Resch M., Nagymihály A.
Klinik für Augenheilkunde No.I., Semmelweis Universität, Budapest/H

Hintergrund: In 1999 wurden mittels in vivo konfokaler Hornhautmikroskopie 25 Patienten mit klaren Transplantaten nach perforierenden Keratoplastik untersucht. Die durchschnittliche Beobachtungszeit war dann 22 Monaten. Wir haben nach 50 Monaten (72 Monaten postop.) die Untersuchungen wiederholt. Das Ziel unserer Arbeit war zu untersuchen und zu vergleichen die Veränderungen der mikroskopischen Struktur in den klaren Transplantaten.
Methode: An 7 von 25 Patienten konnten wir die Untersuchungen wiederholen (3 Patienten sind gestorben, 6 waren unerreichbar, 7 hatten neue PKP gehabt und 2 sind nicht angekommen). Das mittlere Alter unserer 7 Patienten betrug 59.9±20.1 Jahren. Mit der in vivo Hornhautmikroskopie wurden die Epithelschichten, die Nerven, die Keratocyten im vorderen und hinteren Stroma und die Endothelzellschicht untersucht.
Ergebnisse: Die mittlere Sehschärfe unserer Patienten war 0.42±0.34. Die oberflächliche Epithelzellen enthielten in allen Transplanteten Zellkerne. Die mittlere Dichte der basalen Epithelzellen war 3896±542 Zell/mm2 nach postoperativ 22 Monaten, und war 3200±642 Zell/mm2 nach 72 Monaten. In der Bowmanscher Schicht und tief im Stroma waren Nerven zu beobachten, die nicht selten pathologischen Ablauf zeigten. Nach 22 Monaten die mittlere Dichte der Keratocyten im vorderen Stroma war 750±82, im hinteren Stroma 604±78 Zell/mm2 , und nach 72 Monaten 383±52 bzw. 411±98 Zell/mm2 . Die mittlere Endothelzelldichte waren bei 22 Monaten 1719±578 Zell/mm2, bei 72 Monaten 965±271 Zell/mm2 . In allen Fällen waren deutliche Pleomorphismus und Polymegethismus zu beobachten.
Schlussfolgerungen: Wir konnten in klaren Transplantaten während der Beobachtungszeit die Abnahme der Zelldichten von Keratocyten und Endothelium bemerken. Wegen der wenigen Patienten unsere Ergebnisse könnten erst eine Tendenz zeigen. Die klinische Bedeutung ist noch unklar, weitere Untersuchungen sind erforderlich.


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