Abstract
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Qualität der optischen Biometrie (IOL-Master) bei Augen mit retinaler Pathologie und Silikonöltamponade
Dietlein T. S., Rössler G., Jacobi P. C., Walter P., Krieglstein G. K. Zentrum für Augenheilkunde, Universität Köln
Hintergrund: Die Achsenlängenbestimmung bei silikonölgefüllten Augen mittels Ultraschall oder gar einer Kernspintomographie erweist sich in vielen Fälle als sehr kompliziert. Hier könnte die optische Biometrie mit dem IOL-Master (Zeiss) eine klinisch gute Alternative darstellen. Methode: Eine optische Biometrie mit dem IOL-Master wurde nach ophthalmologischer Spaltlampenuntersuchung bei 45 Augen mit Silikonöltamponade nach komplizierter vitreo-retinaler Chirurgie durchgeführt. Mindestens 2 Achsenlängenmessungen mit einem Signal-to-noise-ratio (SNR) größer/gleich 2.0 mussten erfolgen. Untersucht wurde, wie häufig eine Achsenlängenbestimmung durch den IOL-Master in diesem Patientenkollektiv nicht möglich war, außerdem wurden die SNR-Werte mit den Partneraugen ohne Silikonöltamponade verglichen. Bei 6 Augen wurde die Refraktion nach kombinierter Phako+IOL+Ölablassung mit der angestrebten Refraktion verglichen. Ergebnisse: Bei 4 von 45 Augen gelang es nicht durch den IOL-Master die Achsenlänge verläßlich zu bestimmen aufgrund von ausgepägter Katarakt, Netzhautablösung oder extrem schlechter Fixation. Der mittlere SNR-Wert lag bei den silikonölgefüllten Augen nach 2 Messungen deutlich über 4, wurden die Messungen häufiger durchgeführt stieg dieser Wert auf über 5 an und näherte sich dem SNR-Wert der Kontrollaugen an. Die postoperative Refraktion nach k
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