Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Neue Aspekte zur Tumorbiologie und mögliche klinische Perspektiven bei malignem Melanom der Uvea

Anastassiou G.1, Tschentscher F.2, Hüsing J.3, Zeschnigk M.2, Bornfeld N.1
1Universitätsaugenklinik, 2Institut für Humangenetik, 3Institut für medizinische Informatik, Biomathematik und Epidemiologie; Universität Essen

Aufgrund der Ergebnisse von Microarray-Analysen konnte gezeigt werden, dass sich Melanome der Uvea auf Basis ihrer Genexpressionsprofile als zwei gänzlich unterschiedliche Tumorentitäten präsentieren. Die Zuordnung eines Tumors zu einer Entität korrelierte nahezu perfekt mit dem Chromosom 3 Status im Tumor. Kein anderes klinisches oder histopathologisches Merkmal zeigte eine ähnlich gute Korrelation mit den zwei Entitäten. Wie man aus mehreren unabhängigen Studien weißt, gehen Metastasen fast ausschließlich von solchen Tumoren aus, die ein Chromosom 3 verloren haben (Monosomie 3). Das heißt, dass viele Melanome heutzutage behandelt werden, obwohl sie nicht eine Lebensgefahr für den Patienten darstellen. Der Chromosom 3 Status kann nur anhand vom Tumorgewebe eruiert werden. Sollten wir dies nicht routinemäßig bei allen Patienten durchführen, die mittels Enukleation oder Tumorexzision behandelt werden und die Nachsorge je nach Ergebnis gestalten? Sollten wir nicht auch bei kleineren Tumoren, die bestrahlt werden, mehr Diagnostik betreiben (z.B. Biopsie zur Bestimmung des Chromosom 3 Status) und dafür weniger Behandlungen? Alternativen zur Identifizierung der zwei Entitäten ohne invasive Maßnahmen


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