Abstract
Abstract
Risiko-Faktoren für postoperatives Schielen nach Dekompressions-Operation wegen endokriner Orbitopathie
Pitz S.1, Eha J.1, Krummenauer F.2, Mann W.3, Kahaly G.4 1Augenklinik, 2Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik, 3Hals- Nasen-Ohrenklinik, 4Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
Hintergrund: Post-operatives Schielen ist eine wesentliche Komplikation nach Dekompressions-Operation wegen endokriner Orbitopathie. Es hat gravierende Auswirkungen auf das Alltagsleben der betroffenen Patienten, da z. B. die aktive Teilnahme am Strassenverkehr oder Berufstätigkeit unmöglich werden können. Aus diesem Grund war es Ziel der vorliegenden Untersuchung, Faktoren zu identifizieren, die eine Abschätzung dieses Risikos am eigenen Patientengut erlauben. Methode: Untersucht wurden 57 Patienten, die sich einer simultanen transethmoidalen knöchernen Dekompression der medialen Orbitawand sowie einer transpalpebralen Fettgewebsresektion unterzogen. Alle hatten vor dem Eingriff eine parallele Augenstellung. Die Datenerhebung erfolgte anhand eines standardisierten Untersuchungsbogens vor der Dekompressions-OP, 3 bis 6 Monate danach sowie vor einer eventuellen Schiel-Op. Ergebnisse: 22/57 Patienten entwickelten ein operationswürdiges Schielen. Diese Patienten zeigten bereits vor Dekompressions-OP eine stärker eingeschränkte Motilität (monokulare Exkursion <35° in mind. 1 Bl
Zurück | Back
|