Abstract
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Vitrektomie mit Lufttamponade bei Makulaforamen
Prünte C., Martin M., Kain H. L. Universitäts-Augenklink, Basel/CH
Hintergrund: Ziel dieser Pilotstudie war die Untersuchung des funktionellen und morphologischen Verlaufes nach Chirurgie bei Makulaforamen mit Lufttamponade. Methode: Bei 15 Patienten mit Makulaforamen Stadium II-IV wurde eine Vitrektomie mit Peeling der ILM und anschliessender Tamponade mit Luft durchgeführt. Postoperativ hielten die Patienten für eine Woche eine gelockerte Bauchlage ein. Visus, Fotodokumentation und Optical Coherence Tomography (OCT) dienten als Verlaufsparameter. Ergebnisse: In sämtlichen Fällen waren die Ränder des Makulaforamens nach 4 Tagen und Resorption von 2/3 der Luftfüllung biomikroskopisch bei anliegender Makula nicht mehr differenzierbar. Im OCT zeigte sich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt eine weitgehend normalisierte durchgehende foveale Netzhautstruktur. Eine Woche postoperativ fand sich in 7 Fällen ein Visusanstieg von einer oder mehreren Zeilen, in den übrigen Fällen erreichte der Visus wieder den präoperativen Ausgangswert mit einer kontinuierlichen Verbesserung in den Folgemonaten. Eine protrahierte Kataraktentwicklung wurde in ca. der Hälfte der Fälle beobachtet, eine Wiedereröffnung des Makulaforamens trat in keinem Fall auf. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse zeigen, dass es bei erfolgreicher Chirurgie von Makulaforamen bereits nach wenigen Tagen zu einer deutlichen funktionellen und morphologischen Erholung der makulären Strukturen kommt. Eine kurzdauernde Lufttamponade scheint somit ausreichend zu
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