Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Ein Fall von „dissoziiertem“ Naheinstellungsspasmus

Gräf M., Schwerdtfeger G.
Zentrum für Augenheilkunde, Justus-Liebig-Universität, Gießen

Hintergrund: Eine 21jährige Patientin wurde uns wegen intermittierender Esotropie überwiesen. Sie hatte als Kind eine Okklusionsbehandlung erhalten. Seit mehreren Jahren litt sie unter Kreislaufbeschwerden, die als psychogen galten, und wurde wegen Nackenschmerzen manualtherapeutisch behandelt.
Methode: Biomikroskopie, Sehschärfebestimmung, Refraktometrie (Cyclopentolat-HCl 1%), Akkommodometrie, Bagolini-Lichtschweiftest, Titmus- und Lang-Stereotest, Motilitätsprüfung, ein- und wechselseitiger Prismenabdecktest bei Rechts- (RF) und Linksfixation (LF) für Ferne (F) und Nähe (N), Pulskontrolle, EKG, Blutdruckmessung, kraniales MRT.
Ergebnisse: Der Visus betrug bds. 1,0, die Refraktion RA +0,25/–0,25/35°, LA +1,0/-0,5/155°. Stereopsis war nicht nachweisbar. Die Akkommodationsbreite betrug 10 D. Es bestand bei RF eine Esophorie von F+4°, N+8° mit gleichen Winkeln in den Sekundärpositionen. Unmittelbar nach Abdecken des RA (nicht aber bei gleichzeitigem Abdecken beider Augen) entwickelte sich ein Naheinstellungsspasmus (ca. 20° Konvergenz, Miosis, Myopisierung) mit einem Druckgefühl hinter dem RA, heftigem Unwohlsein und einem Anstieg der Pulsfrequenz von 78/s auf 108/s. Ca. 2 Minuten nach Freigabe des RA löste sich der Spasmus. Diese Befunde waren an mehreren Terminen ausnahmslos reproduzierbar. Die übrigen Befunde waren regelrecht. Eine Bifokalbrille wurde angenehm empfunden, verhinderte aber nicht weitere episodische Spasmen.<


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