Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Erhöhte Inzidenz zentraler Blutungen bei Patienten mit AMD und gleichzeitiger Therapie mit Phenprocoumon (Marcumar)

Burau H., Hansen L. L., Agostini H. T.
Universitäts-Augenklinik, Freiburg

Hintergrund: Die systemische Antikoagulation mit Phenprocoumon (Marcumar) führt mit zunehmendem Alter der Patienten zu vermehrten Blutungskomplikationen. Es stellt sich die Frage, ob auch das Risiko für eine visusmindernde Makulablutung bei exsudativer AMD mit der Einnahme von Phenprocoumon steigt.
Methode: Der Anteil von Marcumar-Patienten wurde in einer retrospektiven Studie in zwei alters- und geschlechtsgepaarten Gruppen von konsekutiven AMD-Patienten verglichen: (1) Patienten mit akutem Sehverlust durch eine zentrale Blutung, die zwischen 1999 und 2002 in unserer Klinik mit intravitrealer rTPA-Lyse und Gas behandelt wurden, (2) Patienten mit fluoreszenzangiografisch nachgewiesener exsudativer AMD ohne zentrale Blutung. Die statistische Analyse erfolgte mit dem Chi-Quadrat Unabhängigkeitstest (Vier-Felder-Tafel).
Ergebnisse: Eingeschlossen wurden je Gruppe 38 Patienten. Die Alters- und Geschlechtsverteilung waren gleich. In der Gruppe 1 nahmen 9 von 38 Patienten Marcumar zum Zeitpunkt der Blutung ein, während dieses nur bei 2 von 38 Patienten der Gruppe 2 der Fall war. Die Häufigkeit einer Netzhautblutung war bei Marcumareinnahme höher (p=0,023).
Schlussfolgerungen: Patienten mit exsudativer AMD und Marcumareinahme haben ein höheres Risiko für eine ausgeprägte visusmindernde Netzhautblutung. Dieses sollte bei der Indikationsstellung für eine Marcumartherapie bei P


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