Abstract
Abstract
Intraindividueller Vergleich Aberrationen höherer Ordnung in Abhängigkeit von der Pupillenweite nach der Implantation einer asphärischen und einer konventionellen IOL
Kasper T., Bühren J., Kohnen T. Augenklinik der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/Main
Hintergrund: Durch die Implantation einer asphärischen IOL mit negativer sphärischer Aberration soll die positive sphärische Aberration der Cornea ausgeglichen werden. Methode: In 20 Augen von 10 Patienten (mittleres Alter 72.89 ± 7.36) mit seniler Cataract wurden jeweils in ein Auge eine IOL mit asphärischer Vorderfläche (Tecnis, Pharmacia) in das andere Auge eine konventionelle IOL (AR40e, AMO) implantiert. Nach 3 Monaten wurde mit einem Hartmann-Shack-Aberrometer (Zywave, Bausch&Lomb) die gesamten Aberrationen höherer Ordnung (HOA RMS), die sphärische Aberration (Z 4.0), sowie die RMS-Werte für Aberrationen 3. und 4. Ordnung, jeweils für Pupillenweiten von 3, 3.5, 4, 5 und 6 mm gemessen. Für jede Pupillenweite wurde ein intraindividueller Vergleich der Aberrationen zwischen beiden Augen durchgeführt. Die statistische Auswertung erfolgte mit dem Wilcoxon-matched-pairs-Test. Ergebnisse: Für HOA RMS, Z 4.0 und die Aberrationen 4. Ordnung wurden bei Augen nach Tecnis-Implantation niedrigere Werte gemessen als nach AR40e-Implantation. Die Differenzen zwischen den beiden IOLs nahmen mit der Pupillenweite zu, erreichten allerdings nur für HOA RMS und RMS-Werte 4. Ordnung eine statistische Signifikanz. Hinsichtlich Aberrationen 3. Ordnung zeigten sich weder signifikante Unterschiede noch eine Abhängigk
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